von Theresa Franke•25.11.2019
Wer auch in der kühleren Jahreszeit gerne Laufen geht, hat sicher schon etwas von Laufwesten gehört. Die praktische Laufbekleidung hält euren Rumpf schön warm, bei gleichzeitig hervorragender Bewegungsfreiheit. Die Hauptaufgabe von Laufwesten ist also eure Körpermitte warmzuhalten. Das tun Laufwesten zum einen durch ihre ausgesprochen gute Winddichtheit, eine gute Wasserdichtigkeit sowie durch eine wärmende Isolationsschicht.
Es werden in der Regel zwei Arten von Laufwesten unterschieden. Die reinen Windbreaker-Westen, die lediglich den Wind von euch fernhalten und die wärmenden Isolations-Laufwesten. Die Vorderseite von Windbreaker-Laufwesten ist aus einem sehr winddichten Material, die Rückseite hingegen nur aus einem dünnen Mesh-Material. Dadurch weisen diese Westen eine hervorragende Atmungsaktivität auf, wärmen jedoch bei zu niedrigen Temperaturen nicht ausreichend.
Windbreaker-Laufwesten eignen sich an noch nicht ganz so kühlen Herbsttagen oder als Überschicht über eure Laufjacke im Winter. Die winddichten Laufwesten sind häufig in Neonfarben zu finden und haben viele Reflexionselemente, sodass ihr bei Dunkelheit gut gesehen werdet.
Die wärmenden Isolations-Laufwesten sind hingegen leicht gefüttert und halten nicht nur Wind zuverlässig ab, sondern wärmen auch euren Rumpf, denn sie sind meist aus einem Softshell-Material. Diese Westen könnt ihr an nicht zu kalten Tagen sehr gut anstelle eurer Laufjacke oder aber im Winter als wärmende Isolationsschicht unter dieser – beim altbekannten Zwiebellook – tragen.
Wichtige Eigenschaften von Laufwesten auf einen Blick:
Der große Vorteil von Laufwesten ist, dass eure Arme viel Bewegungsfreiheit haben und ihr euch demnach in eurer Laufbewegung nicht eingeschränkt fühlt.
Ob Laufwesten für Damen oder Laufwesten für Herren - atmungsaktiv sollten Sie alle sein und euren Schweiß gut nach außen abtransportieren. Ebenso wichtig ist, dass eine Laufweste reflektierend ist. Denn die Reflexionselemente sorgen dafür, dass ihr in der Dunkelheit auch gut gesehen werdet.
Weitere vorteilhafte Eigenschaften von Laufwesten sind Taschen mit Reißverschlüssen, sodass ihr zum Beispiel einen Schlüssel, Kopfhörer oder euer Smartphone sicher darin verstauen könnt. Sehr klein zusammenfaltbare Westen sind zu empfehlen, wenn ihr diese auch häufig einpacken wollt und sie einfach in eurem Laufrucksack verstauen wollt. Außerdem sollte die Weste an sich nicht zu schwer sein und der Reißverschluss am Kragen mit einem Kinnschutz versehen sein, um euch ein komfortables Tragegefühl zu geben.
Besonders wichtig ist, dass die Laufweste unter euren Armen nicht zu eng ist. Andernfalls fühlt ihr euch schnell in eurer Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Allerdings sollte eine Laufweste allgemein nicht zu weit sitzen, da sonst die kühle Luft eindringt und der wärmende Effekt flöten geht.
Aus diesem Grund sind Laufwesten für Damen meist etwas anders geschnitten als die für Herren, da einfach obenrum für die Oberweite etwas mehr Platz sein muss, die Weste aber insgesamt schmaler geschnitten sein sollte.
Natürlich gibt es auch Unisex-Laufwesten, allerdings solltet ihr diese nur in Betracht ziehen, wenn es euch um die Reflexionselemente geht und ihr die Weste in der Dunkelheit tragen wollt, um gesehen zu werden. Besonders wenn es euch um die wärmende Eigenschaft der Laufweste geht, dann solltet ihr auf die Unterscheidung von Frauen- und Männermodellen achten. Denn nur eine gut sitzende Weste hält euch auch richtig warm.